Der Entwurf gliedert das große Bauvolumen in drei nahezu baugleiche Wohnkörper und schafft dadurch einen maßstäblichen Übergang zwischen der kleinteiligen Einfamilienhausstruktur und den angrenzenden dichteren Quartieren. Die stadtvillenartige Anordnung ermöglicht eine gute Durchwegung und schafft klare Freiräume zwischen Wohnen, Kindergarten und bestehender Schule.
Die Erschließung der Wohnbauten erfolgt über die Weidlinger Straße, der Kindergarten wird getrennt über die Anton-Bruckner-Gasse und Leopold Weinmayer-Straße angebunden. Ein Netz aus Fuß- und Fahrradwegen verbindet das neue Quartier mit der Umgebung und verhindert eine Abschottung durch die Bebauung.
Die Freiräume werden als gemeinschaftliche Aufenthaltsbereiche mit Grünflächen, Sitznischen, Pergolen und Dachterrassen gestaltet. Begrünte Außenräume und Fassaden tragen zur Verbesserung des Mikroklimas bei und schaffen vielfältige Begegnungsorte für Bewohner und Nachbarschaft.
Die Gebäude werden als Massivbau mit Wärmedämmziegeln und begrünten Fassadenbereichen ausgeführt. Holzelemente bei Loggien und Terrassen sowie eine differenzierte Farbgestaltung schaffen eine warme und wohnliche Atmosphäre.