Der Entwurf entwickelt ein Ensemble aus drei neuen Wohnhäusern, das sich in Maßstab und Struktur in den kleinteiligen Kontext einfügt und gleichzeitig die Tradition sozialpädagogischer Betreuungszentren weiterführt. Durch die Einbindung der Bestandsgebäude und einen Drei-Phasen-Plan kann der laufende Betrieb während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten werden.
Die städtebauliche Konzeption basiert auf dem Zusammenspiel von „Quartier, Wohnen, Arbeit und Natur“. Die Anordnung von Bestand und Neubau schafft klar gefasste Freiräume und Plätze, die unterschiedliche Formen des Zusammenlebens ermöglichen. Öffentliche Gemeinschaftseinrichtungen, Sport-, Spiel- und Kulturangebote werden zu einem gemeinsamen Freiraum verknüpft und fördern Begegnung und Austausch.
Das Projekt versteht sich als Abfolge unterschiedlich zonierter Lebensräume – von privaten Rückzugsbereichen über familienähnliche Wohngemeinschaften bis hin zu gemeinschaftlich genutzten Freiräumen. So entsteht ein Ort, der Privatheit, Gemeinschaft und soziale Teilhabe gleichermaßen unterstützt.