Der Erweiterungsbau entwickelt die bestehende Netzstruktur der Schulanlage weiter und schließt direkt an den östlichen Trakt an. Durch die Anordnung entlang der östlichen Grundstücksgrenze entsteht ein großzügiger Freiraum zwischen Bestand und Neubau sowie ein Vorplatz als verbindende Pufferzone.
Im Zentrum des kompakten Baukörpers befindet sich ein eingeschnittener Freiraum, zu dem sich Bibliothek, Mehrzweckraum, Gruppenräume und Essbereich orientieren. Die darüberliegenden Unterrichts- und Pausenbereiche öffnen sich nach Süden und profitieren von einer guten Belichtung sowie dem Bezug zum Außenraum.
Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist das Begrünungskonzept mit Vertikal- und Dachbegrünungen. Begrünte Fassaden verbessern Beschattung und Mikroklima, während die Dachflächen zur Kühlung des Gebäudes und zum Regenwassermanagement beitragen. Die Kombination dieser Maßnahmen unterstützt ein nachhaltiges und angenehmes Lernumfeld.